In der Woche des Internationalen Frauentages, dem 8. März, verteilten die Mitarbeiterinnen der Prostituiertenberatungsstelle THEODORA bei ihrer aufsuchenden Arbeit an den Prostitutionsorten in Bielefeld sowie in den Kreisen Lippe, Gütersloh, Herford, Paderborn, Minden‑Lübbecke und Höxter kleine Grüße und Blumen. In vielen Ländern – ursprünglich vor allem in Russland, inzwischen aber weit darüber hinaus – ist es Tradition, Frauen an diesem Tag Blumen zu schenken oder ihnen auf andere Weise Wertschätzung entgegenzubringen.
Der Internationale Frauentag erinnert an die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen. Seine Ursprünge reichen bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück, als Frauen für gleiche Rechte und bessere Arbeitsbedingungen kämpften. Auch in Deutschland hat das Verschenken von Blumen am 8. März eine lange Geschichte: Bereits 1911 trugen Demonstrationsteilnehmerinnen rote Nelken als Zeichen der Solidarität und Zugehörigkeit zur Arbeiterbewegung. In der DDR spielten rote Nelken ebenfalls eine wichtige Rolle. Heute werden häufig Rosen oder Tulpen verschenkt, um Anerkennung, Respekt und Wertschätzung auszudrücken.
