Mehr Schutz und Teilhabe für Sexarbeitende
Die „Initiative Schutz und Respekt für Sexarbeitende“ hat ein umfassendes Papier zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) vorgelegt. Grundlage sind die Ergebnisse der bundesweiten Evaluation des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, die deutliche Schutzlücken und strukturelle Hürden für Sexarbeitende aufzeigt. Die Initiative fordert einen menschenrechtsbasierten Regulierungsansatz, der Selbstbestimmung, Sicherheit und gesundheitliche Versorgung in den Mittelpunkt stellt.
Reformvorschläge zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG)
Mit dem vorliegenden Papier wollen wir, die Mitgliedsorganisationen der „Initiative Schutz und Respekt für Sexarbeitende“ konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) vorlegen. Dafür greifen wir die Evaluierung des ProstSchG auf, die vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN e.V.) im Auftrag des BMFSFJ erstellt wurde und seit Ende Juni 2025 dem Deutschen Bundestag vorliegt.
Flashmob in Detmold setzt Zeichen
Der Internationale Tag gegen Menschenhandel stand am 30. Juli im Mittelpunkt einer öffentlichkeitswirksamen Aktion. In der Detmolder Innenstadt machte ein Flashmob auf das Schicksal von Betroffenen aufmerksam und eröffnete Gespräche über Formen von Ausbeutung sowie Wege der Unterstützung. Mitarbeiterende der Beratungsstelle THEODORA und der Beratungsstelle NADESCHDA informierten an diesem Tag.
