Verlässliche Hilfe, klare Haltung, konkrete Perspektiven
„Heute habe ich wieder Hoffnung.“ So beschreibt eine Klientin von THEODORA ihren Moment, als sie nach langer Zeit ohne Krankenversicherung erstmals medizinisch abgesichert war und konkrete Schritte in eine neue berufliche Zukunft gehen konnte. Solche Erfahrungen stehen stellvertretend für viele Frauen, die durch die Arbeit der Beratungsstelle Stabilität, Sicherheit und neue Perspektiven gewinnen.
Traditioneller Frühlingsgruß in Ostwestfalen‑Lippe
Zum Start in den Frühling verschenken die Beraterinnen der Prostituiertenberatungsstelle THEODORA auch in diesem Jahr sogenannte „Märzchen“ im Rahmen ihrer aufsuchenden Arbeit in Ostwestfalen‑Lippe. Diese kleinen rot‑weißen Bänder – in Bulgarien, Rumänien und Moldawien als „Marteniza“ bekannt – werden traditionell ab dem 1. März an Menschen verschenkt, denen man Gesundheit, Glück und ein langes Leben wünscht.
Jahresbericht 2025
Menschen, die in der Prostitution arbeiten, sind häufig mit Vorurteilen und Stigmatisierung konfrontiert. Obwohl Prostitution gesellschaftlich weit verbreitet ist, zählt sie zu den am stärksten tabuisierten Tätigkeiten. Dies erschwert vielen Sexarbeiter*innen ein offenes Leben und die Entwicklung neuer Lebensperspektiven.
