Gemeinsam vernetzt für Frauen und Mädchen
Wie wichtig eine gute Vernetzung und ein regelmäßiger fachlicher Austausch sind, zeigte erneut das Treffen der Frauen- und Mädchenberatungsstellen sowie der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Herford. Gastgeberin des Austauschs im September war die Frauenberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung, NADESCHDA.
Gemeinsam für eine diskriminierungssensible Anti-Gewalt-Arbeit
Wie kann Anti-Gewalt-Arbeit so gestaltet werden, dass alle Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung, Religion oder anderen persönlichen Merkmalen gleichermaßen Zugang zu Unterstützung und Schutz erhalten? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich die Mitarbeitenden der Beratungsstellen und des Frauenhaus Soest – allesamt in Trägerschaft der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen - beim Klausurtag „Antidiskriminierung“ am 23. September 2026 im Seminar-Zentrum in Soest.
Mehr Schutz und Teilhabe für Sexarbeitende
Die „Initiative Schutz und Respekt für Sexarbeitende“ hat ein umfassendes Papier zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) vorgelegt. Grundlage sind die Ergebnisse der bundesweiten Evaluation des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, die deutliche Schutzlücken und strukturelle Hürden für Sexarbeitende aufzeigt. Die Initiative fordert einen menschenrechtsbasierten Regulierungsansatz, der Selbstbestimmung, Sicherheit und gesundheitliche Versorgung in den Mittelpunkt stellt.
